Als relative Wellenschwingungen bezeichnet man die Bewegungen der Rotorwelle relativ zur Lagerschale. Man erfasst sie an gleitgelagerten Maschinen. Die Messung der relativen Wellenschwingungen wird vor allem bei der Beurteilung von Turboaggregaten benutzt, da durch die direkte Erfassung der Wellenbewegung äußerst aussagekräftige Messwerte geliefert werden. Hierdurch können Lagerschäden und Unwuchten, die durch Verschleiß oder Anbackungen auftreten, erkannt und rechtzeitig beseitigt werden. Die Lebensdauer von Maschinen wird so wesentlich verlängert.
Zur Beurteilung des Schwingungsverhaltens von Maschinen misst
AkUVIB den Maximalausschlag „smax“ nach der VDI-Richtlinie 2059 oder die größere Schwingungsbreite „sppm“, gemeint ist der Schwingweg zwischen minimalem und maximalem Ausschlag, nach dem API Standard 670.
Die Messergebnisse werden als Kennwerte, über die Zeit oder über die Drehzahl dargestellt.

  • Einsatz des Messsystems VIBROPORT 41  
  • Wirbelstromaufnehmer der Firma Brüel & Kjaer Vibro (Schenck)
  • 2 Kanäle