IP Schutzartprüfungen sind mehr als nur Staub und Wasserprüfungen. Bei den Untersuchungen wird der Prüfling nach dem Test einer eingehenden Prüfung unterzogen. Hierbei wird geprüft, ob Wasser oder Staub eingedrungen sind und geg. das Schadensbild dokumentiert. Beregnungstest und Spritzwasserprüfungen werden hauptsächlich eingesetzt, um die Dichtigkeit von Gehäusen, Kapselungen oder ähnlichen Einheiten festzustellen. Sie können aber auch als eine Art lokaler Schocktest herangezogen werden, mit denen gezielt Teile einem thermischen Wechsels unterzogen werden. Als Medium können Flüssigkeiten unterschiedlichster Zusammensetzung dienen wie z.B. demineralisiertes Wasser, Salzwasser, Frostschutzmittel etc.

Um die Einwirkung von Staub oder Sand auf bzw. in Objekte zu beurteilen, werden Staubtest durchgeführt. Dabei sollen die unterschiedlichsten Arten von Ausfällen wie zum Beispiel die Einschränkung der Beweglichkeit, Verschleiß oder Fressen von mechanischen Teilen bzw. Verstopfungen provoziert werden.

Wasserschutz:

  • Prüfung des Spritzwasserschutzes
  • Prüfung des Strahlwasserschutzes
  • Tauchprüfung

 Staubschutz:

  • Prüfung in der Staubprüfkammer
  • Prüfraum Staub
    (L x B x H):(500 x 500 x 500) mm
  • Prüfraum Staub
    (L x B x H): (410 x 340 x 240) mm
  • Prüfrauminhalt: ca. 480 Liter
  • Erfüllte Prüfnormen (Auszug): DIN 50 017; DIN 50 021; DIN IEC 68 Teil 2-11
  • Medien: Arizonastaub; Talkum; Portlandzement; Flugasche etc.